• Office365

  • Office365 ist ein sehr umfangreiches Produkt der Firma Mircrosoft, das bereits von vielen Betrieben und Schulen genutzt wird. Es bietet eine Kombination aus verschiedene Online-Programmen und  Online-Diensten. Wir wollen Office365 für alle unsere Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler zur digitalen Ergänzung des Präsenzunterrichtes, bzw. als Austausch- und Kommunikationsplattform für den Fernunterricht einsetzen. Hier Antworten zu den wichtigsten Fagen:
  • Office365 bietet vielfältige Anwendungen für den Präsenz- und Fernunterricht. Vereinfacht gesagt: Überall, wo Schüler und Lehrkräfte zu einem Online-Gerät (PC, Handy, Tablet...) Zugang haben- egal ob zu Haus oder in der Schule - können sie zusammen kommunizieren und arbeiten. Hier drei konkrete Beispiele: 
      1. Online-Office-Programme 
    Unabhängig von der Software der Eltern können die Schüler auf dem heimischen PC, Tablet oder Smartphone die gängigen Office-Programme (Word, Excel, PowerPoint,...) in ihrer jeweils neuesten Fassung online nutzen. Damit haben alle Schüler den gleichen Standard. Außerdem können Lehrer und Schüler gemeinsam an Projekten (zum Beispiel einer Word-Datei oder einer PowerPoint-Präsentation) arbeiten. So können Phasen der Eigenarbeit und der Korrektur abwechslungsweise oder auch zeitgleich, aber immer auf dem gleichen System stattfinden. 
      2. Kommunikation Lehrer-Schüler 
    Office365 beinhaltet das professionelle Videokonferenz-Programm TEAMS, mit dem zum Beispiel Teile Fernunterrichtes gestaltet werden können. Hier gibt es keine zeitlichen Limitierungen, wie z.B. bei Zoom, und auch der einmal eingerichtete Zugang ist dann für eine ganze Klasse, die von verschiedenen Lehrern unterrichtet werden soll, deutlich einfacher. Außerdem erhält jeder Schüler automatisch durch Office365 eine eigene E-Mail-Adresse, über die er dann z.B. mit den Lehrerkräften kommunizieren kann.  
      3. Austausch von Unterrichtsmaterialien 
    Der Zugriff auf einen gemeinsamen Online-Speicher der Schule ermöglicht den sicheren und einheitlichen Austausch von Unterrichtsmaterialien, wie Lernpakete, Arbeitsblätter, Erklärvideos usw. So entfällt z. B. beim Fernunterricht das Zusenden von Arbeitsmaterialien über die E-Mail der Eltern oder der Austausch von Dateien über andere Online-Speicher (Google-Drive, Dropbox...). Aber auch im Präsenzunterricht können Lehrer unkompliziert Hausaufgaben, zusätzliche Übungsmaterialien für Klassenarbeiten u.v.a.m. ihren Klassen online zur Verfügung stellen. 
    Für die Schülerinnen und Schüler ist dieses Angebot kostenlos. Die Schule kommt für alle Kosten (Office365-Abonement, Verwaltung, …) auf. 
    Office365 ist unabhängig von der Software oder den Geräten, die die Eltern zu Hause verwenden. Es wird lediglich ein Internet-Zugang, ein internetfähiges Endgerät (PC, Tablet, Smartphone…) mit einem gängigen Browser (Explorer, Firefox, Chrome, Safari…) benötigt. Hier melden sich die Schüler online an und können dann alle Dienste und Programme nutzen. 
    Nein, die Schüler-Office365-Abonements enthalten nur den Zugang zu den Online-Programmen. Nur TEAMS kann (und sollte) als Desktopversion und als App kostenlos heruntergeladen werden. 
    Nachdem die Schüler und Eltern die Nutzungsvereinbarung und Datenschutzrichtlinien zu Office365 unterschrieben haben, richtet die Schule die Zugänge ein. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dann nach und nach ihre persönlichen Zugangsdaten und können sich dann über die Seite www.office365.com einloggen. 
    Sollte es wieder zu einer (Teil-) Schließung der Schule kommen, so kann die Schule in begründeten Härtefällen (z. B. mehrere Geschwister, begrenzte finanzielle Möglichkeiten, …) Leih-Tablets gegen eine Kaution zur Verfügung stellen.  
    Ist zu Hause kein Internet verfügbar, so muss mit der Schule nach individuellen Lösungen gesucht werden (z. B. die Nutzung des nachbarlichen, eines öffentliches oder des schulischen WLAN-Netzes). 
    Wie viele Schulen befinden wir uns hier momentan in einer datenschutzrechtlichen Grauzone. Das Kultusministerium arbeitet aber zurzeit intensiv an einer Lösung dieses Problems. Das momentane Infektionsgeschehen (Stand: 3. Nov. 2020) drängt uns aber zu einer beschleunigten Einführung. Im Falle einer vollen oder teilweisen Schulschließung halten wir die bisherige „wilde“ Nutzung von Zoom, Google-Drive, Dropbox und anderen Online-Diensten, sowie die E-Mail-Kommunikation über die elterlichen E-Mail-Adressen für datenschutzrechtlich weitaus problematischer. 
    Letztendlich benötigen wir aber das Einverständnis der Eltern, um einen Office365-Zugang für den jeweiligen Schüler einrichten zu können. 
    Wenn Eltern die Einverständniserklärung nicht unterschreiben, werden wir für den jeweiligen Schüler auch keinen Office365-Zugang anlegen. Hier werden wir gemeinsam mit den Eltern individuelle, nicht digitale Unterstützungsmöglichkeiten suchen. Klar ist aber auch, dass der Schüler damit nicht an den Online-Angeboten der Schule (Videokonferenzen, Online-Materialien, …) teilnehmen kann.